Tagung Junger Führungskräfte im VEG 2018

Die Tagung Junger Führungskräfte im VEG steht 2018 im Zeichen der digitalen Zukunft des Elektrogroßhandels. Eingeladen hat die OBO Bettermann GmbH & Co. KG vom 20. bis 22. September 2018 nach Menden.

Zum Einstieg präsentiert Dr. Patrick Heinemann von Roland Berger die Inhalte der Studie „Digitale Transformation des Großhandels“. Dabei bricht er die allgemeinen Ergebnisse herunter auf Situation und Besonderheiten des Elektrogroßhandels.

Darauf aufbauend diskutieren die Teilnehmer in Fokusgruppen die praktischen Auswirkungen der Digitalisierung auf den Geschäftsalltag vor Ort. Ihr Augenmerk liegt auf der gesamten Wertschöpfungskette: Wie verändern sich die Beziehungen zu den Lieferanten? Welchen Effekt hat die aktuelle Entwicklung auf die Beziehung zum Kunden? Die Schlüsselthemen der innerbetrieblichen Abläufe werden identifiziert: An welchen Stellschrauben sollte gedreht werden, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben? Welche neuen Anforderungen müssen zum Beispiel im Bereich Human Resources berücksichtigt werden? Welche Fähigkeiten bringt ein erfolgreicher Vertriebler 2030 mit? Brauchen wir den klassischen Außendienst in zehn Jahren noch?

Im Dialog wird die eigene Stellung im Markt definiert: Wie positionieren wir uns vor dem Hintergrund der Digitalisierung gegenüber dem Wettbewerb? Welches Image hat der Großhandel und wird es unserem Leistungsspektrum gerecht? Wie sehen wir die Branche und wie werden wir wahrgenommen? In der aktiven Auseinandersetzung mit diesen Kernthemen wird das Profil des Elektrogroßhandels im Zeitalter der Digitalisierung herausgearbeitet. Daraus ergibt sich die Frage:

– An welchen Punkten müssen wir an unserem Profil arbeiten?
– Was sind unsere Alleinstellungsmerkmale?
– Was wollen wir künftig mehr in den Vordergrund rücken?

Die angestrebte Profilschärfung hilft, die Position des Elektrogroßhandels zu stärken und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.

Abschließend diskutieren die Jungen Führungskräfte des VEG die Ergebnisse des Tages mit dem Geschäftsführer des Gastgebers OBO Bettermann, Andreas Bettermann. Hier bietet sich Gelegenheit für einen wichtigen Perspektivwechsel: Was erwartet die Elektroindustrie im partnerschaftlichen Vertrieb vom Elektrogroßhandel? Welche Wünsche hat der Großhandel an den Hersteller?

Freuen Sie sich schon jetzt auf die Bilanz dieser spannenden Veranstaltung! Weitere Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle des VEG.

Frankfurt leuchtet!

Runderneuert präsentiert sich vom 18. bis 23. März 2018 die neunte Luminale. Zeitgleich zur internationalen Fachmesse Light + Building nimmt die beliebte Publikumsveranstaltung in Frankfurt und Offenbach die Anwesenheit von Fachexperten und Künstlern aus dem In- und Ausland zum Anlass für einen interdisziplinären Diskurs über Stadt und Zukunft.

140 Projekte stehen in den fünf Festivalkategorien Art, Community, Study, Solutions und Better City auf dem Programm. Allein die Kategorie Art vereint 30 herausragende Lichtkunst-Projekte und künstlerische Arbeiten im Spannungsfeld von Licht und Stadt. Darüber hinaus wird die Luminale aber auch wichtige Impulse für eine moderne und nachhaltige Stadtgestaltung setzen. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, ist überzeugt: „Das optimierte Konzept hat dem Festival eine neue Qualität beschert. Die Luminale 2018 verknüpft nachhaltig künstlerische Inszenierungen, technologische Entwicklung und sinnvolle gesellschaftliche Ziele miteinander und schärft das Profil unserer Stadt als Vorreiter moderner Stadtentwicklung.“

Mit dem Römer, der Alten Oper, der Europäischen Zentralbank, der St. Katharinenkirche und dem Eisernen Steg werden gleich fünf der wichtigsten Frankfurter Sehenswürdigkeiten zum Ort künstlerischer Auseinandersetzung mit Licht und Stadt in vielfältiger Form. Neu ist u.a. ein Light Walk, der 35 künstlerische Arbeiten aus allen Kategorien zu einer innerstädtischen Galerie zusammenfasst, und Wahrzeichen sowie Denkmäler mit unentdeckten und abseitigen Orten verbindet.

Die Kategorie Community bündelt das vielfältige Luminale-Programm der Frankfurter und Offenbacher Stadtgesellschaft und lässt Raum für Innovationen, Experimente und Improvisationen. Museen, Ateliers, Szenetreffs, Stadtteilinitiativen, Religionsgemeinschaften und Vereine organisieren Ausstellungen, Veranstaltungen und Kunstprojekte.

Eine interaktive Fassadenprojektion mit hohem Spaßfaktor ist das Projekt „Popcorn“ des Designerkollektivs Meso: Die größte Popcornmaschine der Welt! Die Besucher klatschen in die Hände und produzieren damit Popcorn. Je mehr sie klatschen, umso mehr Popcorn wird auf der Fassade „produziert“. Viele Menschen bringen die Maschine zum Überkochen.

Mehr Informationen zur Luminale finden Sie unter luminale-frankfurt.de

Aktuelle HEA – Übersicht zeigt Vielfalt beim Energielabel

Welche Geräte tragen ein Energielabel und was ist jeweils die beste Energieeffizienzklasse? Dass die Vielfalt sehr groß ist, zeigen die beiden Infografiken der HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. Die neue Übersicht berücksichtigt auch aktuelle Anpassungen bis Januar 2018. So sind seit September 2017 auch für Staubsauger die Plus-Klassen Pflicht geworden, mit der Einteilung A+++ bis D – wie bei fast allen Haushaltsgroßgeräten. Die Klassen A bis G tragen nur noch Waschtrockner. Ebenfalls im September wurde die Kennzeichnung von Warmwasserbereitern verschärft: Für sie gelten nun die Klassen A+ bis F. Seit Januar 2018 fallen Einzelraumgeräte ganz neu unter die Kennzeichnungspflicht. Sie werden in neun Klassen von A++ bis G eingeteilt.

Bei Kühl- und Gefriergeräten, Waschvollautomaten und Geschirrspülern dürfen nur die drei besten Klassen A+, A++ und A+++ neu in den Handel gebracht werden. Die Klassen A bis D erfüllen die Mindestanforderungen für Energieeffizienz der europäischen Ökodesign-Verordnungen nicht mehr. Der technische Fortschritt ist so rasant, dass A+ hier nicht die drittbeste Energieeffizienzklasse ist, sondern die schlechteste, die noch verkauft werden darf und A++ nur Mittelmaß.

Ausblick: Frühestens ab 2019 verschwinden stufenweise die „Plus“-Klassen

2017 hat die Europäische Union beschlossen, dass das Energielabel modernisiert wird. Die auffälligste Änderung ist dabei die Rückkehr zur einheitlichen Energieverbrauchsskala mit den Klassen A bis G. Grundsätzlich soll das Erscheinungsbild mit der siebenstufigen Farbskala von Rot bis Grün erhalten bleiben. Alle bestehenden Label werden nach und nach umgestellt. Bis die ersten Geräte mit dem Label A bis G im Handel sind, dauert es noch einige Zeit: Das wird frühestens Ende 2019 der Fall sein. (Mehr unter www.hea.de)